Donnerstag, 14. April 2011

Fasten 2011

Ich bin schon ganz gespannt, kommenden Montag soll es mit den Entlastungstagen losgehen. Dieses Jahr wollte ich rechtzeitig den Kaffeekonsum einstellen, da ich letztes Jahr so sehr mit Entzugserscheinungen zu kämpfen hatte. Der Plan war, ab heute ohne Kaffee zu leben. Aber schon als ich heute morgen die Küche betrat, die neue Zeitung auf mich wartete, das Brötchen und der Käse so einladend winkten, knickte ich ein.
Ich muss mit meinen geliebten morgendlichen Ritualen brechen, wenn ich keinen Kaffee mehr trinke, es ist so wahnsinnig schwer, nicht nur, weil das Gehirn langsamer und weniger gut funktioniert, sondern auch weil mein Kaffee mein Begleiter in den Tag ist.
Es ist das Zusammenspiel einzelner Arbeitsschritte und die Ansprache so vieler Sinne (Kaffeebohnen mahlen, Cafetera präparieren, auf den Herd stellen, warten bis das unvergleichliche Geräusch die Kaffeewerdung verkündet, der Geruch und: der Genuss), die mich einfach jeden Tag begleiten. Heute beim letzten Kaffee wurde mir erst bewusst, wie wichtig mir dieses Ritual ist und dass ich es die nächsten Tage vermissen werde.
Aber Faster wissen: im Verzicht liegt der Gewinn!

Dienstag, 29. März 2011

Gedanken zur 14

Du strahlst mich an. Ich strahle zurück.
Du lachst mich an. Ich lache zurück.
Die Spiegelneuronen sind schuld. Oder mein neues Alter. 14

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grinsen, kichern, irre lachen,
alles Sachen, die Spaß machen,
wenn man wieder 14 ist.

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14 ist kein Alter, sondern ein Gemütszustand.

loyalität

Wie mein Sitzball mir häufig treu folgt, wenn ich aufstehe. Wie der Hund, den ich nie hatte. Manchmal rollt er vom Büro mit ins Schlafzimmer, auf den Flur schafft er es nicht. Dafür ist er zu dick. Dafür bleibt er aber brav dort, bis ich wiederkomme.

Zum Streicheln eignet er sich leider nicht.

Freitag, 11. Februar 2011

nervt

dass mir jetzt bei facebook ständig vorgeschlagen wird, Ex-Freunde zu meinen Freunden hinzuzufügen. Mäh.

Mittwoch, 12. Januar 2011

triste

und gestern dann fing ich an zu weinen. Vor der Klasse. Dabei wollte ich es sein, die den Schülern vielleicht ein bisschen Halt gibt, die versucht, die Emotionen aufzufangen, die versucht die Unfassbarkeit zu verbalisieren, die mit dem Tod ihres Mitschülers einhergehen. Triste.

Dienstag, 4. Januar 2011

Beim Korrigieren

der letzten Klausuren habe ich den ersten herzhaften Lachanfall des Jahres bekommen inkl. Tränen in den Augen. Die Aufgabe, ein typisches Kellner-Gast-Gespräch im Restaurant zu schreiben, nutzte einer meiner Schüler, um daraus einen fabelhaften Flirt zu entwerfen. Ich wusste gar nicht, dass meine Schüler das Gelernte so perfekt ins Alltagsleben transferieren können.

A propos, einer meiner Lieblingssprüche: "on mange chinois ou chez moi?"

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Wandertag

Heute also mein erster Wandertag. Wie angenehm, wenn die Schüler erwachsen und selbständig alles organisieren und man selbst nur noch spaßeshalber dabei ist. Wir waren in Köln und zwar hier.

Mittwoch, 17. November 2010

heureuse

und heute so gedacht, wie verdammt selten ich eigentlich so zufrieden und glücklich war, wie dieser Tage. Und wie ungewohnt es für mich ist, schon morgens gutgelaunt aufzustehen. Und bei aller Freude: wie traurig das doch im Grunde auch ist.

Dienstag, 26. Oktober 2010

la vie en coloc

Schön isses mit Clemens. Immer lustig (da kann die Laune noch so schlecht sein, nach 5 Minuten spätestens breche ich doch in Lachen aus), immer was zu essen (KäseKäseKäse, meine Güte, diese Franzosen...), seltener was zu trinken (zu wenig vin rouge!), immer neue Sprachimpulse für beide Seiten (schönste Worterkenntnis en français: Teilchenbeschleuniger), Bereicherung des Allgemeinwissens (als Physiker erklärt er mir gerne die Welt, gestern: warum ein Ei nicht bricht, wenn es in einem mit Wasser gefüllten Gefäß vom Eiffelturm runtergeworfen wird) und gegen die soziale Kälte sogar regelmäßig etwas Hautkontakt (la bise, la bise).

ça roule.

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